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Die „Keep Stop Start“ Retrospektive inkl. Direktzugang

Die Keep Stop Start Retrospektive ist eine bewusst positiv gestartete Retrospektive Variante für Teams, die schnell zu einer konkreten Verbesserung kommen wollen.

Retrospektive Keep Doing, Stop Doing, Start Doing – die drei Fragen, die du stellen solltest

Keep Stop Start Retrospektive Board mit drei farbigen Spalten

Die Keep Stop Start Retrospektive besteht aus drei Fragen. Der besondere Vorteil dieser Reihenfolge: Ihr beginnt mit dem, was bereits gut funktioniert, und endet bei neuen Ideen für konkrete Maßnahmen.

  • Keep Doing: [Optional: Mit Blick auf den letzten Sprint…] Was sollten wir weiter tun?
  • Stop Doing: Womit sollten wir aufhören?
  • Start Doing: Was sollten wir anfangen zu tun?

Gerne kannst du dem Team also auch mehr Kontext geben (z. B. indem du sagst “mit Blick auf den letzten Sprint oder die letzten Wochen”), wenn du diese Fragen stellst.

Du kannst die Keep-Stop-Start Retrospektive übrigens auch direkt mit unserem Retro Tool Echometer öffnen und online mit deinem Team durchführen (ohne Registrierung):

Keep Stop Start Retro

Keep: Was sollten wir beibehalten?
Stop: Womit sollten wir aufhören?
Start: Was sollten wir anfangen zu tun?

Warum die Reihenfolge Keep Stop Start hilfreich ist

Wenn du als Letztes fragst, was das Team beginnen möchte, leitest du elegant zur letzten Phase der Retrospektive über: zu den potenziellen Maßnahmen.

Übrigens findest du hier 7 konkrete Tipps zu richtig guten Maßnahmen in Retrospektiven.

Suchst du die allgemeine “Start Stop Continue” Methode mit Beispielen, Vorlage und einem vollständigen Ablauf? Dann lies unseren Start Stop Continue Leitfaden.

Beispiele für Antworten in Keep-Stop-Start Retrospektive

Die folgenden Antworten helfen euch als Inspiration. Sie sind am wertvollsten, wenn ihr sie auf eure konkrete Zusammenarbeit, den letzten Sprint oder die vergangenen Wochen bezieht.

Keep Stop Start Retro: Beispielantworten in Remote Teams

Keep – Was sollten wir weiter tun?

  • Unsere täglichen Check-ins kurz halten und dabei Hindernisse offen ansprechen.
  • Entscheidungen und Aufgaben direkt nach dem Meeting im gemeinsamen Board festhalten.
  • Bei komplexen Themen gemeinsam per Screen-Sharing arbeiten, statt lange Nachrichten zu schreiben.

Stop – Womit sollten wir aufhören?

  • Meetings ohne Agenda oder klares gewünschtes Ergebnis starten.
  • Kolleg:innen außerhalb ihrer vereinbarten Arbeitszeiten spontan zu kontaktieren.
  • Wichtige Absprachen nur in privaten Chats zu treffen.

Start – Was sollten wir anfangen zu tun?

  • Für asynchrone Updates einen festen Kanal und ein einheitliches Format nutzen.
  • Regelmäßig informelle virtuelle Treffen einplanen, um den persönlichen Austausch zu stärken.
  • Vor größeren Meetings eine kurze schriftliche Vorbereitung teilen.

Keep Stop Start Retro: Beispielantworten in agilen Teams

Keep – Was sollten wir weiter tun?

  • Kleine, klar geschnittene Arbeitspakete gemeinsam im Refinement vorbereiten.
  • Neue Ideen früh mit Nutzer:innen oder Stakeholdern validieren.
  • Im Sprint Review offen zeigen, was noch nicht fertig ist und warum.

Stop – Womit sollten wir aufhören?

  • Zu viele Aufgaben gleichzeitig zu beginnen.
  • Tickets in den Sprint zu nehmen, deren Ziel oder Akzeptanzkriterien unklar sind.
  • Verbesserungsmaßnahmen aus Retrospektiven aufzuschieben.

Start – Was sollten wir anfangen zu tun?

  • Unser Work in Progress bewusst begrenzen.
  • Für jede Retrospektive eine konkrete Maßnahme mit verantwortlicher Person festlegen.
  • Annahmen vor der Umsetzung mit kleinen Experimenten überprüfen.

Keep Stop Start Retro: Beispielantworten in Scrum Teams

Keep – Was sollten wir weiter tun?

  • Das Sprint-Ziel zu Beginn gemeinsam schärfen und während des Sprints im Blick behalten.
  • Im Daily Scrum auf Fortschritt zum Sprint-Ziel statt auf reine Statusberichte fokussieren.
  • Product-Backlog-Einträge rechtzeitig gemeinsam verfeinern.

Stop – Womit sollten wir aufhören?

  • Im Sprint neue Arbeit aufzunehmen, ohne die Auswirkungen auf das Sprint-Ziel zu besprechen.
  • Das Daily Scrum für detaillierte Problemlösungen mit dem ganzen Team zu nutzen.
  • Retrospektiven mit allgemeinen Vorsätzen statt konkreten Verbesserungen zu beenden.

Start – Was sollten wir anfangen zu tun?

  • Die wichtigste Verbesserung aus der Retrospektive im nächsten Sprint sichtbar nachverfolgen.
  • Im Sprint Review gezielt Feedback zu offenen Produktentscheidungen einholen.
  • Die Definition of Done regelmäßig prüfen und bei neuen Erkenntnissen gemeinsam anpassen.

Fazit - Retrospektive Keep Doing, Stop Doing, Start Doing: Einfach und extrem effektiv

Die “Keep Stop Start”-Retrospektive ist eine der gängigsten Retrospektive Methoden, die sehr einfach zu verstehen ist und gleichzeitig sehr effektiv zu Verbesserungsmaßnahmen führt. Gerade das macht sie in der Breite so beliebt.

Trotzdem empfehle ich grundsätzlich, dein Team auch regelmäßig mit einem anderen Set von Retrospektive Fragen zu überraschen. Wir haben einen Blog-Beitrag mit 32 Retrospektive Methoden für Anfänger und Profis geschrieben - schau gerne mal rein!

Oder schau direkt in unserem Retro Tool, welche Retro Formate wir hier anbieten:

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Mehr Möglichkeiten zum kostenlosen Ausprobieren findest du auf der Seite zum Retro-Board ohne Login und Registrierung.

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Melde dich zuerst einfach kostenlos in Echometer an. Navigiere dann in den Workspace, für den du das Retro-Tool kaufen möchtest. Falls noch nicht geschehen, kannst du das hier machen: Account in Echometer 1:1-Tool erstellen

Anschließend kannst du dein Abo (für sowohl das Retro-Tool als auch die 1:1-Software) innerhalb der Workspace-Einstellungen verwalten.

Beim Upgrade kannst du aus verschiedenen Zahlungsmethoden auswählen.

Falls du selber keinen Zugriff auf die Kreditkarte deines Unternehmens hast, kannst du ein*e Einkäufer*in einfach als Workspace-Admin in deinem Echometer-Workspace hinzufügen, damit dieser Admin das Upgrade für dich durchführen kann.

Was ist der Unterschied zwischen dem Retrospektive-Tool und der 1:1-Software?

In Echometer gibt es zwei 2 separate Softwarelösungen, die innerhalb jedes Workspaces in Echometer zur Verfügung stehen:

  • 1:1-Tool: Eine Software zur Planung und Durchführung von 1:1-Meetings sowie des Tracking der Mitarbeiterentwicklung
  • Retrospektive-Tool: Eine Software zur Planung und Moderation von Retrospektiven sowie des Trackings der Teamentwicklung durch Team-Health-Checks

Beides sind voneinander unabhängige Softwarelösungen, sie können also losgelöst voneinander genutzt werden.

Sie funktionieren jedoch nach den gleichen Prinzipien und zielen auf die gleichen Mehrwerte ab: Die Weiterentwicklung von agilen Teams. Insofern ist die gleichzeitige Nutzung beider Softwarelösungen empfohlen.

Kann ich mehrere Admins in Echometer benennen?

Ja, du kannst sowohl auf Team-Ebene als auch auf Workspace-Ebene beliebig viele Nutzer*innen mit Administrationsrechten ausstatten. Beachte folgendes:

  • Nur Workspace Admins können für einen Echometer Workspace ein Echometer-Abo abschließen und verwalten.
  • Nur Workspace-Admins können weitere Teams anlegen und weitere Workspace-Admins benennen oder entfernen.
  • Team-Admins können für ihr Team weitere Team-Admins und Teammitglieder benennen und entfernen
Wie ist die Struktur von Retrospektiven in Echometer?

Die Echometer Retrospektive Software ist so entwickelt worden, dass sie Teams maximal einfach und effektiv durch die Retrospektive führt und dabei Best Practices befolgt.

Die Schritte und ihre Reihenfolge lassen sich über die Navigation innerhalb der Retro individuell anpassen. Standardmäßig ist eine Retrospektive in Echometer so strukturiert:

  • Eisbrecher
  • Review der offenen Maßnahmen aus vergangenen Retros
  • Feedback sammeln (zuerst Health Checks, dann offene Fragen)
  • Priorisierung des Feedbacks
  • Maßnahmen ableiten
  • Abschluss der Retrospektive mit dem “ROTI-Score” (Return on Time Invested)

Zusätzliche Whiteboards (z.B. für Workshops, zur Analyse von Problemen oder zum Brainstormen von Maßnahmen) können über die Navigation der Retrospektive dabei an jeder Stelle auch spontan eingefügt werden.