
Sprint-Retrospektive: Beispielantworten und Fragen für Teams
Sprint-Retrospektiven sind ein zentraler Bestandteil von Scrum: Das Team kommt am Ende eines Sprints zusammen, reflektiert die Zusammenarbeit und beschließt konkrete Verbesserungen für den nächsten Sprint. Gute Fragen allein reichen dafür nicht immer aus. Beispielantworten machen es leichter, Beobachtungen klar zu formulieren und daraus umsetzbare Maßnahmen abzuleiten.
Die Bedeutung von ehrlichem Feedback
Tipps zur Förderung offener Kommunikation
Ehrliches Feedback ist die Grundlage für wirksame Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung. Damit Teammitglieder in der Sprint-Retrospektive offen sprechen, müssen sie sich sicher fühlen. Je größer die Angst vor Verurteilung ist, desto seltener werden Probleme angesprochen. Diese drei Ansätze fördern psychologische Sicherheit:
Schaffe eine entspannte und vertrauensvolle Umgebung:
- Die Atmosphäre bestimmt mit, ob Menschen sensible Themen ansprechen. Beobachte deshalb, wie das Team auf Fehler, Konflikte und Zeitdruck reagiert. Werden schwierige Situationen gemeinsam und sachlich gelöst, wächst Vertrauen. Werden sie mit Schuldzuweisungen oder Anspannung verbunden, werden Teammitglieder Probleme künftig eher verschweigen.
Vorbildfunktion der Führungskräfte (Lead by example):
- Teammitglieder orientieren sich daran, wie Führungskräfte mit schwierigen Situationen umgehen. Wer eigene Fehler offen anspricht und konstruktiv daraus lernt, zeigt dem Team, dass es sicher ist, dasselbe zu tun.
Übernimm zum Beispiel bei der Frage „Was lief nicht so gut?“ zuerst Verantwortung für einen eigenen Fehler. Beschreibe kurz, was passiert ist, was du daraus lernst und welchen nächsten Schritt du gehst.
Anonyme Feedback-Optionen:
- Anonymes Feedback hilft häufig dabei, Themen sichtbar zu machen, die sonst unausgesprochen bleiben. Auch wenn es zunächst keiner Person zugeordnet werden kann, schafft es Bewusstsein für ein mögliches zugrunde liegendes Problem.
Gehe anschließend gemeinsam der Frage nach, warum dieses Feedback anonym abgegeben wurde. So kann das Team die Ursachen angehen und Schritt für Schritt mehr Offenheit schaffen.
Eine Kultur aus Sicherheit und Vertrauen entsteht nicht über Nacht. Wenn Teams jedoch offen über Fehler, Konflikte und Unsicherheiten sprechen können, werden Retrospektiven deutlich hilfreicher und Verbesserungen nachhaltiger.
Wie du sehr stille Retrospektiven vermeidest, erklärt Engineering Lead Jean-Sebastian Carle im folgenden Video:
Beispielhafte Retrospektive-Fragen und Antworten
Die folgenden Fragen helfen Teams, die Zusammenarbeit im Sprint zu reflektieren. Die Beispielantworten zeigen, wie aus einer Beobachtung ein konkreter nächster Schritt werden kann:
Die What Went Well Retrospektive
Was lief gut Retro 👍: So läuft die Retro ab
Random Icebreaker (2-5 Minuten)
Echometer stellt euch einen Generator für zufällige Check-in-Fragen bereit.
Review der offenen Maßnahmen (2-5 Minuten)
Bevor man mit neuen Themen loslegt, sollte man einmal zur Wirksamkeitskontrolle darüber sprechen, was aus den Maßnahmen aus vergangenen Retrospektiven geworden ist. Echometer listet automatisch alle offenen Action Items aus vergangenen Retros auf.
Retro-Themen besprechen
Nutzt die folgenden offenen Fragen, um eure wichtigsten Erkenntnisse zu sammeln. Zuerst verdeckt jeder für sich. Echometer erlaubt es jede Spalte des Retro-Boards einzeln aufzudecken, um das Feedback dann anschließend zu präsentieren und zu gruppieren.
- Was ist gut gelaufen?
- Was ist nicht so gut gelaufen?
- Wie können wir uns verbessern?
Catch-all Frage (Empfohlen)
Damit auch sonstige Themen einen Platz haben:
- Über was möchtest du sonst noch in der Retro reden?
Priorisierung / Voting (5 Minuten)
Auf dem Retro-Board in Echometer könnt ihr das Feedback ganz einfach mit dem Voting priorisieren. Das Voting ist natürlich anonym.
Maßnahmen definieren (10-20 Minuten)
Über das Plus-Symbol an einem Feedback kann man eine verlinkte Maßnahmen erstellen. Noch nicht sicher welche Maßnahme die richtige wäre? Dann öffne über das Plus-Symbol stattdessen ein Whiteboard zu dem Thema um Kernursachen und mögliche Maßnahmen zu brainstormen.
Checkout / Closing (5 Minuten)
Echometer ermöglicht euch anonymes Feedback vom Team einzusammeln, wie hilfreich die Retro war. Daraus entseht der ROTI-Score ("Retrun On Time Invested"), den ihr über die Zeit tracken könnt.
Was lief gut Retro 👍
Die What-Went-Well-Retro besteht aus drei einfachen Fragen:
Was ist gut gelaufen?👍🏽
Wenn das Team gerade gut im Fluss ist: „Das neue Tool für unser Product Backlog hat Prioritäten und Abhängigkeiten transparent gemacht. Im Daily mussten wir nicht mehr darüber rätseln, woran wir als Nächstes arbeiten. Wir möchten es deshalb weiter nutzen.“
Wenn die Zusammenarbeit besser geworden ist: „Beim Bug im Checkout haben wir uns zu dritt für eine Stunde zusammengeschaltet. Danach war der Fehler eingegrenzt und niemand musste das Problem allein lösen. Dieses schnelle Zusammenholen hat sehr gut funktioniert.“
Was hat nicht so gut funktioniert?👎🏽
Wenn dem Team Transparenz fehlt: „Wir haben unsere Velocity in den letzten drei Sprints nicht gemeinsam betrachtet. Deshalb kam die Diskussion über unsere Planung erst auf, als der Sprint schon fast vorbei war. Im nächsten Sprint prüfen wir sie im Review und sprechen über größere Abweichungen.“
Wenn Übergaben bremsen: „Das Ticket war am Dienstag fertig entwickelt, lag dann aber bis Freitag auf ‚Bereit zum Testen‘. Wir sollten früher sehen, wenn sich Tests stapeln, statt die Übergabe erst am Sprintende zu bemerken.“
Mehr Infos: agile Metriken.
Wie können wir uns verbessern?🙌🏽
Wenn leise Stimmen untergehen: „Nicht alle Teammitglieder bringen ihre Perspektive in die Retro ein. Wir führen deshalb in den nächsten drei Retros zuerst eine stille Schreibphase ein. So können alle ihre Gedanken notieren, bevor die lautesten Stimmen die Diskussion prägen.“
Wenn der Sprint zu viele Unterbrechungen hatte: „Support-Anfragen haben uns diese Woche immer wieder aus der Arbeit gerissen. Wir legen täglich ein rotierendes Support-Fenster fest, damit der Rest des Teams konzentriert am Sprint-Ziel arbeiten kann.“
Mehr Infos: psychologische Sicherheit und Team Health Check in drei Schritten.
Weitere Ressourcen und Vorlagen
Natürlich haben wir auch weitere Retrospektiven im Angebot. Das sind einige Beispiele:
Sprint-Retrospektive Beispielantworten
Team Commitments Retrospektive
Die aktuellen Herausforderungen erfordern außergewöhnliches Teamwork. Überprüfe mit dieser Retro, ob dein Team an einem Strang zieht:
🤝Retro zum Reflektieren und Definieren von Team Commitments: So läuft die Retro ab
Random Icebreaker (2-5 Minuten)
Echometer stellt euch einen Generator für zufällige Check-in-Fragen bereit.
Review der offenen Maßnahmen (2-5 Minuten)
Bevor man mit neuen Themen loslegt, sollte man einmal zur Wirksamkeitskontrolle darüber sprechen, was aus den Maßnahmen aus vergangenen Retrospektiven geworden ist. Echometer listet automatisch alle offenen Action Items aus vergangenen Retros auf.
Health Check
Alle Teammitglieder können die Health-Checks anonym auf einer Skala beantworten. Geht die Ergebnisse der Health-Checks dann einmal gemeinsam durch und haltet ggfs. zusätzliche Kommentare fest. Nutzt ihr die gleichen Health-Checks in mehreren Retrospektiven könnt ihr auch Trends über die Zeit in Echometer tracken.
- Im Team teilen wir ein gemeinsames Verständnis davon, was “gute Arbeit” ist.
Retro-Themen besprechen
Nutzt die folgenden offenen Fragen, um eure wichtigsten Erkenntnisse zu sammeln. Zuerst verdeckt jeder für sich. Echometer erlaubt es jede Spalte des Retro-Boards einzeln aufzudecken, um das Feedback dann anschließend zu präsentieren und zu gruppieren.
- Umgang mit widersprüchlichen Prioritäten: ‘Wenn ich widersprüchliche Prioritäten bemerke, dann ...’
- Kommunikation von Blockern: ‘Wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiterkomme, teile ich das, indem ich …’
- Umgang mit Konflikten: ‘Wenn ich merke, dass ein Konflikt in unserem Team entsteht, dann ...’
Catch-all Frage (Empfohlen)
Damit auch sonstige Themen einen Platz haben:
- Über was möchtest du sonst noch in der Retro reden?
Priorisierung / Voting (5 Minuten)
Auf dem Retro-Board in Echometer könnt ihr das Feedback ganz einfach mit dem Voting priorisieren. Das Voting ist natürlich anonym.
Maßnahmen definieren (10-20 Minuten)
Über das Plus-Symbol an einem Feedback kann man eine verlinkte Maßnahmen erstellen. Noch nicht sicher welche Maßnahme die richtige wäre? Dann öffne über das Plus-Symbol stattdessen ein Whiteboard zu dem Thema um Kernursachen und mögliche Maßnahmen zu brainstormen.
Checkout / Closing (5 Minuten)
Echometer ermöglicht euch anonymes Feedback vom Team einzusammeln, wie hilfreich die Retro war. Daraus entseht der ROTI-Score ("Retrun On Time Invested"), den ihr über die Zeit tracken könnt.
🤝Retro zum Reflektieren und Definieren von Team Commitments
Health Check Fragen (Skala)
Offene Fragen
Beispielantworten zur Team-Commitments-Retro
Umgang mit widersprüchlichen Prioritäten:
- „Wenn ich widersprüchliche Prioritäten bemerke, spreche ich sie sofort im Daily an und hole vor Beginn der Arbeit eine Entscheidung von der verantwortlichen Person ein. So arbeiten wir nicht parallel an zwei unterschiedlich wichtigen Themen.“
- „Als am Mittwoch der Vertriebswunsch zusätzlich zum Release auftauchte, habe ich ihn nicht einfach übernommen. Wir haben ihn im Slack-Kanal sichtbar gemacht und gemeinsam entschieden, dass das Release Vorrang hat.“
Kommunikation von Blockern:
- „Wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiterkomme, markiere ich sie im Board als blockiert und schreibe im Team-Chat kurz, was ich brauche. Spätestens nach einem Arbeitstag bitte ich aktiv um Unterstützung.“
- „Bei der neuen Schnittstelle fehlte mir ein Testzugang. Statt drei Tage auf eine Antwort zu warten, habe ich nach dem Daily geschrieben: ‚Ich bin blockiert – wer kann mir heute 15 Minuten beim Zugang helfen?‘“
Umgang mit Konflikten:
- „Wenn ich merke, dass ein Konflikt entsteht, suche ich zeitnah ein direktes Gespräch mit der betroffenen Person. Wir beschreiben zunächst unsere Beobachtungen und entscheiden anschließend gemeinsam, was wir ändern wollen.“
- „Nach dem angespannten Planning habe ich nicht im Gruppenchat weiterdiskutiert. Wir haben uns zu zweit zusammengesetzt und festgestellt, dass wir unterschiedliche Annahmen zur Deadline hatten.“
Sprint-Retrospektive Beispielantworten
Psychologische Sicherheit Retro
Vor allem in harten Zeiten ist eine konfliktarme Zusammenarbeit entscheidend. Dafür müssen sich aber auch alle trauen, über Reibungspunkte zu sprechen, bevor sie ausarten. Im Team die Sicherheit zu haben, sich stets äußern zu können bezeichnet man auch als “psychologische Sicherheit”. Schau wie es bei euch um dieses Thema steht:
Psychologische Sicherheit Health Check: So läuft die Retro ab
Random Icebreaker (2-5 Minuten)
Echometer stellt euch einen Generator für zufällige Check-in-Fragen bereit.
Review der offenen Maßnahmen (2-5 Minuten)
Bevor man mit neuen Themen loslegt, sollte man einmal zur Wirksamkeitskontrolle darüber sprechen, was aus den Maßnahmen aus vergangenen Retrospektiven geworden ist. Echometer listet automatisch alle offenen Action Items aus vergangenen Retros auf.
Health Check
Alle Teammitglieder können die Health-Checks anonym auf einer Skala beantworten. Geht die Ergebnisse der Health-Checks dann einmal gemeinsam durch und haltet ggfs. zusätzliche Kommentare fest. Nutzt ihr die gleichen Health-Checks in mehreren Retrospektiven könnt ihr auch Trends über die Zeit in Echometer tracken.
- Ich bekomme regelmäßig nützliches Feedback darüber, wie gut meine Leistung ist und wie ich mich verbessern kann.
- Wenn jemand in unserem Team Fehler macht, wird sie*er dafür nicht verurteilt.
- Man darf in unserem Team etwas auch mal nicht wissen.
- Bei Konflikten sprechen wir über die Sachebene, sodass sich keiner persönlich angegriffen oder verurteilt fühlt.
Retro-Themen besprechen
Nutzt die folgenden offenen Fragen, um eure wichtigsten Erkenntnisse zu sammeln. Zuerst verdeckt jeder für sich. Echometer erlaubt es jede Spalte des Retro-Boards einzeln aufzudecken, um das Feedback dann anschließend zu präsentieren und zu gruppieren.
- Worüber wollen wir sonst noch sprechen?
Catch-all Frage (Empfohlen)
Damit auch sonstige Themen einen Platz haben:
- Über was möchtest du sonst noch in der Retro reden?
Priorisierung / Voting (5 Minuten)
Auf dem Retro-Board in Echometer könnt ihr das Feedback ganz einfach mit dem Voting priorisieren. Das Voting ist natürlich anonym.
Maßnahmen definieren (10-20 Minuten)
Über das Plus-Symbol an einem Feedback kann man eine verlinkte Maßnahmen erstellen. Noch nicht sicher welche Maßnahme die richtige wäre? Dann öffne über das Plus-Symbol stattdessen ein Whiteboard zu dem Thema um Kernursachen und mögliche Maßnahmen zu brainstormen.
Checkout / Closing (5 Minuten)
Echometer ermöglicht euch anonymes Feedback vom Team einzusammeln, wie hilfreich die Retro war. Daraus entseht der ROTI-Score ("Retrun On Time Invested"), den ihr über die Zeit tracken könnt.
Psychologische Sicherheit Health Check
Health Check Fragen (Skala)
Offene Fragen
Beispielantworten zur psychologischen Sicherheit
Worüber wollen wir sonst noch sprechen?
- „In den letzten Refinements wurden einige Rückfragen erst nach dem Termin gestellt. Lasst uns vor der Schätzung bewusst eine kurze Fragerunde einplanen.“
- „Ich würde gern über die Stimmung nach dem Incident sprechen. Im Call haben wir schnell eine Lösung gefunden, aber danach hatte ich das Gefühl, dass wir uns gegenseitig Vorwürfe gemacht haben.“
Die Skala macht Unterschiede im Team sichtbar. Diese Beispielkommentare helfen, ein Votum von „Stimme gar nicht zu“ oder „Stimme voll zu“ greifbar zu machen:
„Ich bekomme regelmäßig nützliches Feedback darüber, wie gut meine Leistung ist und wie ich mich verbessern kann.“
- Stimme gar nicht zu: „Ich erfahre meist erst im Jahresgespräch, ob meine Arbeit den Erwartungen entspricht. Beim letzten Release wusste ich bis zum Schluss nicht, ob mein Vorgehen beim Monitoring hilfreich war oder nur zusätzliche Arbeit erzeugt hat.“
- Stimme voll zu: „Nach unserem Pairing hat Lea mir direkt gesagt, dass meine Debugging-Notizen ihr geholfen haben – und mir gezeigt, wie ich sie beim nächsten Mal noch übersichtlicher mache. Das war konkret und ich konnte es sofort anwenden.“
„Wenn jemand in unserem Team Fehler macht, wird sie*er dafür nicht verurteilt.“
- Stimme gar nicht zu: „Als das Feature zurückgerollt werden musste, hieß es im Channel sofort: ‚Wer hat das freigegeben?‘ Seitdem überlege ich zweimal, bevor ich eine Unsicherheit im Review anspreche.“
- Stimme voll zu: „Beim fehlenden Feature Flag haben wir nicht nach einer schuldigen Person gesucht. Wir haben gemeinsam nachgestellt, wie es passieren konnte, und einen Check in unsere Release-Checkliste aufgenommen.“
„Man darf in unserem Team etwas auch mal nicht wissen.“
- Stimme gar nicht zu: „Ich habe bei der Architekturentscheidung genickt, obwohl ich den Unterschied zwischen den beiden Caching-Optionen nicht verstanden habe. Ich wollte nicht schon wieder die Person sein, die den Ablauf aufhält.“
- Stimme voll zu: „Als ich neu im Team war, habe ich gefragt, was genau unser Deployment-Skript macht. Statt die Frage abzuwinken, hat Tom eine kurze Session angesetzt und die Erklärung gleich dokumentiert.“
„Bei Konflikten sprechen wir über die Sachebene, sodass sich keiner persönlich angegriffen oder verurteilt fühlt.“
- Stimme gar nicht zu: „In der Diskussion über die technische Lösung fiel: ‚Du machst es immer unnötig kompliziert.‘ Danach ging es für mich nicht mehr um die Lösung, sondern darum, mich zu verteidigen.“
- Stimme voll zu: „Wir waren bei der API-Lösung unterschiedlicher Meinung. Beide Seiten haben ihre Risiken erklärt, wir haben sie aufgeschrieben und uns danach für die Variante mit dem kleineren Rückbau-Aufwand entschieden. Niemand musste recht behalten.“
Sprint-Retrospektive Beispielantworten
Akku Retrospektive
Schwierigere Zeiten belasten auch den persönlichen Akku. Besonders jetzt wird es relevant den Energiehaushalt im Team im Blick zu behalten:
Batterie Retrospektive: So läuft die Retro ab
Random Icebreaker (2-5 Minuten)
Echometer stellt euch einen Generator für zufällige Check-in-Fragen bereit.
Review der offenen Maßnahmen (2-5 Minuten)
Bevor man mit neuen Themen loslegt, sollte man einmal zur Wirksamkeitskontrolle darüber sprechen, was aus den Maßnahmen aus vergangenen Retrospektiven geworden ist. Echometer listet automatisch alle offenen Action Items aus vergangenen Retros auf.
Retro-Themen besprechen
Nutzt die folgenden offenen Fragen, um eure wichtigsten Erkenntnisse zu sammeln. Zuerst verdeckt jeder für sich. Echometer erlaubt es jede Spalte des Retro-Boards einzeln aufzudecken, um das Feedback dann anschließend zu präsentieren und zu gruppieren.
- Wie voll ist dein persönlicher Akku gerade in Prozent?
- Was hat deinen Akku in letzter Zeit entladen?
- Was hat deinen Akku in letzter Zeit aufgeladen?
- Was würde dir helfen, in den nächsten Wochen Energie zu sparen?
Catch-all Frage (Empfohlen)
Damit auch sonstige Themen einen Platz haben:
- Über was möchtest du sonst noch in der Retro reden?
Priorisierung / Voting (5 Minuten)
Auf dem Retro-Board in Echometer könnt ihr das Feedback ganz einfach mit dem Voting priorisieren. Das Voting ist natürlich anonym.
Maßnahmen definieren (10-20 Minuten)
Über das Plus-Symbol an einem Feedback kann man eine verlinkte Maßnahmen erstellen. Noch nicht sicher welche Maßnahme die richtige wäre? Dann öffne über das Plus-Symbol stattdessen ein Whiteboard zu dem Thema um Kernursachen und mögliche Maßnahmen zu brainstormen.
Checkout / Closing (5 Minuten)
Echometer ermöglicht euch anonymes Feedback vom Team einzusammeln, wie hilfreich die Retro war. Daraus entseht der ROTI-Score ("Retrun On Time Invested"), den ihr über die Zeit tracken könnt.
Batterie Retrospektive
Beispielantworten zur Akku-Retrospektive
Wie voll ist dein persönlicher Akku gerade in Prozent?
- „Mein Akku liegt bei etwa 60 Prozent. Ich kann meine Aufgaben gut erledigen, merke aber, dass mich die vielen parallelen Abstimmungen zunehmend ermüden.“
- „Bei mir sind es gerade 25 Prozent. Der Produktionsvorfall am Wochenende und die zwei krankheitsbedingten Vertretungen hängen mir noch nach.“
- „Ich bin bei 85 Prozent. Das neue Thema motiviert mich und ich hatte diese Woche genug ungestörte Zeit, um mich einzuarbeiten.“
Was hat deinen Akku in letzter Zeit entladen?
- „Die kurzfristigen Kontextwechsel zwischen Support, Bugfixes und dem Sprint-Ziel haben mich viel Energie gekostet. Ich konnte dadurch kaum konzentriert an einer Aufgabe arbeiten.“
- „Die tägliche Unklarheit, ob das Release stattfindet, hat mich mehr erschöpft als die Arbeit selbst. Ich habe jeden Abend auf eine Entscheidung gewartet und meine Planung wieder verworfen.“
Was hat deinen Akku in letzter Zeit aufgeladen?
- „Das gemeinsame Pairing beim komplexen Bug war motivierend: Wir haben das Problem schnell eingegrenzt und ich konnte dabei etwas Neues lernen.“
- „Dass wir das Nutzerfeedback im Review direkt hören konnten, hat mir wieder gezeigt, warum die kleine Verbesserung wichtig war. Das hat mich nach einer zähen Woche richtig motiviert.“
Was würde dir helfen, in den nächsten Wochen Energie zu sparen?
- „Ein fester Fokusblock ohne Meetings an zwei Vormittagen pro Woche würde mir helfen. In dieser Zeit möchte ich nur an den Sprint-Aufgaben arbeiten und Support-Anfragen gesammelt danach bearbeiten.“
- „Für die Vertretung im Urlaub brauche ich eine klare Liste: Was ist wirklich dringend, wer entscheidet bei Rückfragen und was kann bis zu meiner Rückkehr warten? Dann fahre ich nicht mit einem offenen Kopf in die Auszeit.“
Weitere Formate findest du in unserer Sammlung: 33 einfache Beispiele für Retrospektiven.
Eine klare Struktur hilft dabei, aus jeder Retro konkrete nächste Schritte mitzunehmen. Mit Echometer kannst du eine Retrospektive in wenigen Minuten vorbereiten und Maßnahmen für den nächsten Sprint festhalten.
Probiers doch einfach mal kostenlos aus:









