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Fail fast & Learn fast – als Unternehmen florieren

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“Man lernt nicht, dass Feuer heiß ist, ohne es mal anzufassen“ sagt der Künstler Sido in seinem Song “Schlechtes Vorbild”. So simpel diese Aussage auch klingt, es steckt doch eine ganze Menge dahinter. Manches lernt man nur auf die harte Weise, und das gilt genauso auch für Unternehmen. Allerdings gibt es Möglichkeiten und Wege, wie man Schaden gering hält und das Beste aus seinen Fehlern herausholt.

 

Was bedeutet “fail fast learn fast”

Geschenke funktionieren am Besten, wenn sie einen überraschen. Man macht sich also Gedanken, recherchiert, geht einkaufen und steht dann mit einem freudigen Lächeln dem Empfänger gegenüber. Aber dann folgt die Enttäuschung: Man hat die Person falsch eingeschätzt oder sie hat sich derweilen selbst zugelegt, was man ihr schenken wollte.

Zum Glück funktionieren Unternehmen anders als ein Geburtstag. Klienten und Mitarbeiter müssen nicht überrascht werden, sondern sollten in Entwicklungs- oder Änderungsprozesse mit eingebunden werden. Dabei sollten Fehler sogar erwünscht sein. Desto früher sie erkannt werden, desto besser. “Fail fast learn fast” = scheitere schnell, aber lerne auch schnell.

 

Wie lebt man nach “fail fast learn fast”

Neue Ideen sollten so schnell wie möglich in die Testphase gehen. Somit verliert man nicht viel Zeit an der Entwicklung, wenn das Endprodukt sowieso zum Scheitern verurteilt war. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Meinungen bereits früh in der Entwicklung einzuholen. Geht es dabei um interne Änderungen, so kann Feedback von den Mitarbeitern erfragt werden und erste Ansätze der Ideen in vereinzelten Abteilungen umgesetzt werden.

Wenn externe Kunden mit im Spiel sind, scheut man Misserfolge meist noch viel mehr. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, um auch hier erfolgreich “fail fast learn fast” auszuleben:

  • Meinungsbild der Zielgruppe auf Social Media einholen: Ob Produkte bei Kunden gut ankommen werden, weiß die Zielgruppe immer noch selbst am Besten
  • Kickstarter oder Appinio: Auf diesen Webseiten kannst du in relativ kurzer Zeit Feedback aus verschiedensten Zielgruppen bzgl. Ideen bekommen, Marktrecherche für Produkte betreiben und teilweise auch finanzielle Unterstützung für dein Projekt gewinnen.
  • MVP: Das Prinzip des Minimal Viable Product erlaubt es einem, mit möglichst geringem Aufwand und Konsequenzen Ideen zu testen. Gehen wir z.B. zurück in das Jahr 2005: Würde man z.B. ein Smartphone auf den Markt bringen wollen, kann man es bereits ohne hübsches Gehäuse und nur mit den Grundfunktionen Telefonieren und fotografieren testen und den potenziellen Kunden vorstellen. An dieser Stelle ist noch ein schneller Kurswechsel bei Problemen möglich.

Ein paar Negativ-Beispiele für “Fail fast learn fast”
Manchmal sind sich Unternehmen in ihrer Sache zu sicher und bemerken erst spät, dass ihre Produkte nicht für den Markt geeignet waren. Klicke auf den Pfeil rechts, um dir Produkte anzusehen, die besser mal nach dem “fail fast learn fast” Pinzip bearbeitet worden wären.
Burger King hat in der Vergangenheit einmal kalorienarme Pommes namens Satisfries herausgebracht und musste schnell feststellen, dass dieser Diet Snack bei den Fast-Food Liebhabern gar nicht gut ankam. Nach ca. einem Jahr wurden die Pommes wieder von den meisten Menüs in den USA und Kanada genommen.
Sonne + Musik klingt nach einer schönen Zeit? Das dachte sich auch Oakley, als sie einen MP3-Player in eine Sonnenbrille integrierten. Allerdings entstand dieses Design, als die nötige Technologie noch nicht klein genug war und sogar ein Kabel brauchte. Also kam dabei eine ziemlich klobige Brille heraus, mit der man keinesfalls der coolste am Strand war.
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“Fail fast learn fast” – Fazit

“Fail fast learn fast” ist nur eins der Schlagworte, welches lernende Organisationen beherzigen. Unternehmen müssen im stetigen Wandel sein um sich den Anforderungen des Marktes und der Arbeitswelt anzupassen. “Learn fast” kann dabei nur bewerkstelligt werden durch “fail fast”. 

Um Schaden abzufangen, gilt es Ideen bereits in ihrem Grundstadium zu testen und dabei ständig Feedback einzuholen. Eine Möglichkeit, um dies im Rahmen von Veränderungsprozessen im Unternehmen zu tun, ist es regelmäßige Retrospektiven mit seinen Mitarbeitern durchzuführen.

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