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Mitarbeiter motivieren ohne Geld – psychologische Tipps

Motivation ist das Fundament für Erfolg, ganz besonders in Teams. Der Gallup Engagement Index hat errechnet, dass alleine 2018 in Deutschland zwischen 77 und 103 Milliarden Euro verloren gehen, weil die Mitarbeiter schon innerlich gekündigt haben. Daher schauen wir uns erst einmal an, was genau Motivation ist und anschließend die 5 Tipps, wie du diese in deinem Team auch ohne Geld wieder verbreitest.

Innere und äußere Motivation

Motivation lässt sich treffend, als “die Kraft unserer Psyche, die unser Verhalten antreibt und steuert” beschreiben. Hierbei ist es wichtig zu unterscheiden, dass diese Kraft einen extrinsische oder intrinsische Ursache haben kann. Eine extrinsische Motivation kommt von außen, ist durch Belohnungen oder Strafen recht leicht zu erzeugen, doch mindert die Kreativität und das mitdenken der Mitarbeiter, wie es bei einer Motivation durch Geld der Fall wäre. Eine intrinsische Motivation hingegen kommt aus der Person selbst, kann dadurch nur schwieriger beeinflusst werden, aber ist sie einmal geweckt bleibt diese länger und die Mitarbeiter denken von sich aus mit, weil sie es wollen.

Tipp 1: Belohnung und Strafe

Belohnungen und Strafen sind schnell wirksame Maßnahmen, um eine gezielte Motivation zu geben. Doch ist dieses Mittel mit Vorsicht zu genießen. Die Mitarbeiter werden sich so Verhalten, dass sie die Belohnung bekommen oder die Strafe vermeiden. Es wird weniger rechts und links geguckt – erst recht nicht über den Tellerrand.

Tipp 2: Schaffen Sie eine Vision und Transparenz

Eine Vision, die Mitarbeiter begeistert, ist eine starke intrinsische Motivation, die ihrer Arbeit einen Sinn gibt. Sie sollte emotional ansprechend sein und die Mitarbeiter sollten sich damit identifizieren können. Die Vision von Wikipedia z.B. “Stell dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.” ist ein Beispiel, das viele Menschen inspiriert hat an dieser Vision gerne zu arbeiten. Damit die Vision auch präsent bleibt ist es wichtig, dass immer wieder die aktuellen Erfolge transparent gezeigt werden.

Tipp 3: Eine gute Fehlerkultur und damit Fokus auf das Wesentliche

Fehler passieren jedem und man kann entweder “darauf rumreiten” und einen Sündenbock suchen, oder daraus lernen. Zweiteres ist wesentlich effektiver und verhindert, dass die Mitarbeiter Hemmungen haben ihre Arbeit selbstständig und eigenverantwortlich durchzuführen. Fehler decken Schwachstellen auf und sind in den wenigstens Fällen wirklich schlimm. Daher sollte lieber als Team überlegt werden, wie man diese Fehlerquelle minimieren kann und die Vision besser nach vorne bringt. Schließlich geht es genau darum.

Tipp 4: Anerkennung und Lob

Anerkennung und Lob sind nicht das gleicht! Lob ist eine einmalige Honorierung einer Leistung. Anerkennung hingegen eine Grundhaltung, die mit Respekt und Wertschätzung der Person einhergeht. Sowohl Lob als auch Anerkennung sind sehr wichtig in Teams. Und das unter allen Teammitgliedern. Wenn die Anstrengungen nie gelobt werden oder keine Anerkennung bringen, dann kann es schnell frustrieren und damit demotivieren.

Tipp 5: Autonomie, Unterstützung und regelmäßiger Austausch

Ein Mitarbeiter kann sein Potential erst entfalten, wenn er dafür den nötigen Platz bekommen hat. Er sollte also selber entscheiden und autonom handeln können. Jedoch sollte sich kein Mitarbeiter bei einem Problemen alleine gelassen fühlen. Daher ist es sinnvoll, wenn die Führungskraft regelmäßig ihre Unterstützung anbieten. Beidseitiges Feedback sorgt für das richtige Maß zwischen Unterstützung und Autonomie und damit für die besten Arbeitsbedingungen.

Umsetzung der Tipps

Wie wir gesehen haben ist Geld nicht unbedingt das beste und einzige Mittel um Mitarbeiter zu motivieren. Mitarbeiter motivieren ohne Geld lässt sich einfach durch eine ansprechende Vision, Transparenz, Lob & Anerkennung und einer guten Feedback-Kultur erreichen.

Leichter gesagt als getan? Nehmt euch doch unser Tool zur Hilfe, um regelmäßig die Motivation eurer Mitarbeiter und mögliche Störquellen zu erfragen und zu tracken.

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