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Dein Weg zur Interaktiven Retro

Wenn man regelmäßig Retros durchführt passiert es schnell, dass das Format auf die Dauer langweilig wird und das Engagement der Teilnehmenden nachlässt. Insbesondere bei der remoten Durchführung kann es zur Herausforderung werden deine Retro interaktiv zu gestalten.

In diesem Blogartikel möchten wir dir einige Ideen an die Hand geben, die es dir erleichtern eine interaktive Retro für dein Team zu erstellen.

Dazu ist es gut manchmal von dem gewohnten Retro-Format abzuweichen und etwas Neues auszuprobieren: Setze einen thematische Schwerpunkt oder gestalte deine Retro anders. Ein weiterer guter Weg mehr Abwechslung in deine Retro zu bringen ist das Nutzen eines Whiteboards. Dies ist eine gute Möglichkeit die Teilnehmer zu motivieren und mehr Aktivität zu generieren.

An welcher Stelle der Retro macht ein Whiteboard Sinn?

Grundsätzlich kann ein Whiteboard zu vielen Zeitpunkten einer Retro sinnvoll sein da ein Whiteboard für viele Anwendungszwecke genutzt werden kann. Zum Beispiel für

  • ein kreatives Check-in
  • das Entwickeln von Maßnahmen
  • die Ursachensuche eines Problems
  • die Veranschaulichung eines Sprints und
  • vieles mehr!

Um das Whiteboard gut in deine Retro einzubinden kannst du zum Beispiel weniger Fragen an dein Team stellen und dafür ein spezifisches Thema zur Diskussion stellen für welches du ein Whiteboard vorbereitet hast.
Wenn du Echomerter bereits verwendest bietet es sich auch an eine Skalenfrage zu nutzen, die zu einem aktuellen Thema passt. Auch hierzu kannst du vorher schon ein Whiteboard vorbereiten.

Wie kann ich ein (online) Whiteboard sinnvoll gestalten?

Das Thema

Platziere das Thema oder die Fragestellung, die du mit deinem Team bearbeiten möchtest möglichst zentral auf dem Whiteboard. Dann ist es wichtig eine Struktur anzulegen.

Die Struktur

Überlege dir dafür vorher welches Ergebnis du haben möchtest z.B. eine Maßnahme zu einem aktuellen Thema. Im nächsten Schritt solltest du überlegen wie ihr als Team gut zu diesem Ergebnis kommt. Lege auf deinem Whiteboard eine Struktur an, die euch dabei unterstützt: z.B. ein Bereich, in dem Ideen für das Ziel der Maßnahme gesammelt werden und ein Bereich für Ideen, wie die konkrete Maßnahme aussehen könnte. Wie genau diese Bereiche aussehen ist ganz deiner Kreativität überlassen. Oft ist es dabei hilfreich mit unterschiedlichen Formen und Farben zu arbeiten um zu kennzeichnen, was zusammengehört.

Das Design

Scheue bei der Gestaltung deines Whiteboards auch nicht davor zurück Bilder zu verwenden. Sie lockern das Whiteboard visuell auf oder können den Fokus der Teilnehmenden auf bestimmte Bereiche lenken. Du kannst ein Bild als Hintergrundbild nutzen und/oder passende kleinere Bilder auf dem Whiteboard verteilen. Ergänze zum Beispiel das Bild einer Zielscheibe an dem Bereich wo du später die gefundene Maßnahme festhalten möchtest.

Wenn es mal schnell gehen muss, bietet Echometer auch spannende Vorlagen für unterschiedliche Whiteboards an, die du für deine Retro nutzen und anpassen kannst.

Fazit:

Um mehr Interaktivität in eine Retro zu bringen lohnt es sich oft etwas Neues auszuprobieren. Das muss nicht in jeder Retro umgesetzt werden, aber es ist hilfreich ab und zu die gewohnten Wege zu verlassen. Ob durch das Setzen eines thematischen Schwerpunkts, das Verwenden eines (vorbereiteten) Whiteboards oder auch durch das Ausprobieren eines neuen Tools: Es gibt viele Möglichkeiten mehr Schwung in deine Retro zu bringen!

 

P.s.: Du bist noch auf der Suche nach Inspiration? Unser Echomat bietet viele Workshop-Formate für unterschiedliche Teamherausforderungen.

Cover photo by geralt on pixbay

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